Hydrogeologie – Grundwasser

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Grundwassererkundung – Grundwassermodellierung

Bei der Erkundung des Baugrundes spielt die Durchlässigkeit der Bodenschichten und das Vorhandensein von Wasser eine wichtige Rolle. Neben der labortechnischen Bestimmung von Durchlässigkeiten über Korngrößenanalysen und direkter Messungen an Probekörpern mit konstanter und veränderlicher Druckhöhe werden Versuche in Bohrlöchern und Schürfen durchgeführt. Oberflächennahe Versuche können mit dem Doppelringinfiltrometer erfolgen.

Um langfristige Kenntnisse über Wasserstände im Boden zu bekommen werden Bohrlöcker mittels Pegel zu temporären und auch dauerhaften Messstellen ausgebaut. Die Auswertung erfolgt graphisch mit Grundwassergleichenplänen und Kennzeichnung der Grundwasserfließrichtung. Zusätzlich können Wasserproben entnommen und chemisch analysiert werden.

Grundwassermodellierung

Baugrubenentwässerung

Behandlung von Niederschlagswasser

Seit den 90er Jahren ist die Grundwasserneubildung in Form der Versickerung von Niederschlagswasser der versiegelten Flächen gesetzlich verankert. Die Dimensionierung von Versickerungsanlagen nach DWA A 138 (Planung, Bau und Betrieb von Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser) über Flächen-/Mulden-/Rigolen-/Schachtversickerungssysteme erfolgt nach Grundlagenermmittlung im Labor und Gelände mit Hilfe moderner  Software. Neben Versickerungssystemen werden auch Rückhaltesysteme nach DWA A 117 (Bemessung von Regenrückhalteräumen) und Überflutungsnachweis nach DIN 1986-100 berechnet.

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